1.Tag: Montag 19. Juli: Die erste Station der Tagelöhner - die ARGE Luckenwalde. Hier meldeten sich die "Kunden" dieser Behörde für die zehntägige Tour durch Brandenburg zwecks Arbeitssuche ab.




4.Tag: Donnerstag 22. Juli, Eisenhüttenstadt: Nach Ankunft am Abend vorher fand am Donnerstag in Eisenhüttenstadt unsere Aktion vor dem Amt für Grundsicherung und Beschäftigung, gemeinsam mit dem Bündnis "Montagsdemo Eisenhüttenstadt" und mit Vertretern der Gewerkschaft BAU statt. Bei den Gesprächen mit den Hartz-IV-Betroffenen wurde, wie auch auf den Stationen zuvor, Infomaterial vereilt, Unterschriften und Bürgermeinungen z.B. auf unserer Forderungsrolle gesammelt.


Anschliessend ging es weiter nach Eberswalde, wo die zweite Veranstaltung dieses Tages stattfand. 
Wenn schon die Bundesregierung das Jahr 2010, zum europäischen Jahr des Kampfes "Gegen Armut und soziale Ausgrenzung" erklärt, wollen wir uns nicht vor diesem Kampf drücken. Stationen des Zuges
| IG-Metall fordert Grenzen für Leiharbeit (Agenturmeldung v. 29.06.2010) Quelle: dts (Stand: 04.07.2010) Wenn Leiharbeit für manche, von Lohnarbeit abhängige, Menschen erstrebenswert ist, dann wenigsten zum gleichen Lohn wie die so genannten Festangestellten. Leiharbeit sollte aber, im Gegensatz zur derzeitigen Praxis, die Ausnahme sein. Doch die arbeitsmarktpolitische Realität, die von den letzten Bundesregierungen gefördert wurde, sieht leider anders aus. Das Zusammenspiel von Arbeitsmarkt- und "Hartz"-Politik, macht aus Deutschland ein Niedriglohnland. Weshalb der Zug der Taglöhner auch ein Zug der Hungerlöhnerist.Wir haben das Vertrauen in die gesellschaftlichen Großorganisationen, die unsere Interressen vertreten sollen, verloren. Wir wissen das wir unsere Interressen selbst vertreten müssen. Wir rufen alle demokratisch gesinnten Menschen auf, von ihrem, im Grundgesetz verbrieften Recht des Protests Gebrauch zu machen und sich dem Zug der Tagelöhner anzuschließen. Noch vor zehn Jahren ragten unsichere Arbeitsverhältnisse wie Bohrinseln aus der Flächentariflandschaft. Das existenzsichernde Lohnarbeitsverhältnis war die Norm, unsichere Arbeitsverhältnisse bildeten den Rand der KernarbeiterInnenschaft. Mittlerweile sind über sieben Millionen Menschen zur Annahme unsicherer Arbeitsverhältnisse gezwungen worden. Mit welcher Rasanz sich die Verhältnisse umgedreht haben, verdeutlicht folgende Statistik: Seit 1991 hat sich der Sektor prekärer Arbeitsverhältnisse (Teilzeit- und Gering Beschäftigte) um über 80 % ausgeweitet, während im selben Zeitraum die Vollzeit-Arbeitsplätze um ca. 20 % ›abgebaut‹ wurden. [ Quelle: Wolf Wetzel ] |
| Da wir im Vergleich zu Lobbyorganisationen wie z.B. der "Arbeitgeberverband Gesamtmetall", über keine finanziellen Mittel verfügen, bitten wir um Spenden. Wir freuen uns über jeden, auch noch so kleinen Betrag.
| Hier können Sie unseren Flyer als >>>PDF-Dokument<<< herunterladen. Wir bitten um Verbreitung in Ihrem Bekanntenkreis Zur Einstimmung |
"Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen."
Es wurde befürchtet, war zu erwarten und nun ist es Wahrheit, Leiharbeit boomt wieder, wie in besseren Tagen. Verflogen scheint die Krise der Leiharbeit, wenn man den Aussagen von BZA oder IGZ glauben darf. Viele Jobs waren zu Beginn der Wirtschaftskrise „verloren“. Rund 300.000 Jobs sind nun wieder mit Leiharbeitern besetzt. Keine andere Branche profitiert so direkt von der wirtschaftlichen Belebung, die aus einem Konsumverzicht kommt.
"Dies ist nur ein bekanntes Beispiel, was Aufmerksamkeit durch seine Größenordnung erhielt. Fakt ist, dass dies seit Jahren die gängige Praxis ist und sogar vorm Gesundheitswesen nicht halt macht. Das populistische Gebaren von Frau von der Leyen kommt nahezu ein Jahrzehnt zu spät, das Kind ist schon längst in den Brunnen gefallen und bereits geformte Personaldienstleister lassen sich nicht mehr ohne weiteres aus der Wirtschaft tilgen. 