
Runder Tisch für soziale Gerechtigkeit Schwedt
A T T A C - Regionalgruppe Schwedt
Weltfriedenstag 1. September
Mütter ihr habt eure Kinder geboren
und wie viele habt ihr in Kriegen verloren?
Wer hat euch das ins Ohr geflüstert.
daß nur für den Frieden aufgerüstet.
Vielleicht noch als Helden in fremden Erden
unsre Soldaten begraben werden!
Warum sagt man :Junge darauf kommt es an
denn im Krieg zeigt sich der richtige Mann.
Noch nie hat es den Menschen Gutes gebracht
Wenn die Obrigkeit mit Lügen Kriege entfacht!
Es geht nur um Profite , Reichtum und Macht!
Wenn ein Kind das Licht der Welt erblickt
schwört, daß ihr es nie auf ein Schlachtfeld schickt!
Laßt diesen Schwur nie zum Meineid werden,
dann ist der Frieden bald sicher auf Erden!
Elisabeth Monsig, Schwedt, August 2009
Aus Tradition fand bereits am Vorabend zum 1. Mai auf den Terrassen an den UBS das Mai-Fest des DGB statt. Neben Infoständen von verschiedenen Gruppen, Parteien und Gewerkschaften, wurde ein gutes Musikprogramm geboten (es spielten die Berliner - Band „Strange Brew“ und die Schwedter Gruppe Evidence.
Eine Privatisierung der Gewinne und eine Vergesellschaftung der Verluste darf es nicht geben. Banker, Manager und Spekulanten, die die Krise verursacht haben, müssen in die Pflicht genommen werden, so der Tenor der Eröffnungsrede von Gerhard Witt (DGB). Wir brachten die „Sonderausgabe“ der Wochenzeitung DIE ZEIT unter die Leute. Das Plagiat datiert auf den 1. Mai 2010 und enthält Nachrichten aus einer Welt nach der Krise. Diskussionsthemen am Rande der Veranstaltungen waren unter anderem die Frage, wie der Kinderarmut in unserer Stadt zu begegnen wäre. Wobei attac schwedt den Vorschlag der Fraktion DIE LINKE in der SVV zur Bildung einer Arbeitsgruppe zur Untersuchung der sozialen Lage der Kinder und Jugendlichen in Schwedt unterstützt.
Es wurden Unterschriften gegen die Pläne an der polnisch /deutschen Grenze in Gryfino ein Atomkraftwerk zu bauen und für eine Bahn für Alle. Mit der Forderung an die Bundesregierung, endlich den auf einen Börsengang ausgerichteten Irrsinn der Bahn aufzugeben gesammelt.
Fragen zur Finanzkriese
Wo sind heute die schlimmsten „Asozialen“, die selbst nicht, dafür aber das Geld „arbeiten“ ließen? Die große Frage und keine Antwort sonder nur Ausflüchte!
Sie sind doch weit gefährlicher als die Piraten auf hoher See, denn mit ihrem asozialen Treiben auf dem Kapitalmarkt stürzen sie viele tausend Arbeiter in die Arbeitslosigkeit und deren Familien in die Armut.
Warum werden diese Verbrecher nicht beim Namen genannt und warum sind sie nicht bereits hinter Gittern? Es sind Verbrecher die sich ebenso wie die Kriegstreiber nur in einem kapitalistischen System ausbreiten können.
Es schwirren nur solche Schuldensummen wie Millionen, Milliarden und Billionen in den Medien und die Regierung bietet in diesen Dimensionen die Hilfsangebote für die armen Banken und Konzerne an!
Hat da noch jemand Fragen, warum unsere armen Kinder kein kostenloses Mittagessen und keinen kostenlosen Schulbus bekommen, warum es immer nur Leiharbeiter und Euro-Jobber gibt, warum die Rentnerinnen und Rentner über alle möglichen Zusatzbeiträge und -kosten abgezockt werden, warum es Obdachlose gibt und Menschenwürde mit Füßen getreten wird.
Vom Zusehen ändert sich nichts, Aufbegehren tut Not!
E. Monsig
Montagsdemo am 29. September in Schwedt.
Anwesend waren 17 Demonstranten und einige zwischendurch, auch Gegner, wahrscheinlich noch frustriert von der Wahl.
Nachdem Fernsehen und sonstige Medien sich mit Berichten über die Finanzkrise überschlagen, war dies auch Thema auf unserer Demo. Zuallererst in Amerika ruchbar und solange in den Europäischen Staaten verharmlost, wird sie nun aber zum Rundumschlag. Ich habe das so verstanden, daß alle zu Hilfe gerufen werden um die großen Banken zu retten. Geht es dort nicht so sehr um die kleinen Guthaben sondern um das Bestehen großer Banken und damit des Reichtums der Großaktionäre. Die Wirtschaft, die auf Kredite angewiesen ist, steht auch wie man so sagt im Regen. Aber der Staat (gleich ob in Amerika oder Europa) den man sonst nie dazu bewegen kann, sich für die sozialen Bedürfnisse der Menschen zu interessieren - man glaubt es kaum - er schüttelt plötzlich Millionen und Milliarden aus den Ärmeln, um den Banken aus der Patsche zu helfen, in die sie sich alleine hineingebracht haben.
In Amerika geht es „nur“ um 700 Milliarden Dollar.
Was in der Bundesrepublik bisher schon für die Rettung der Banken an Finanzhilfe geflossen ist, habe ich im Augenblick nicht gefunden.
Daß aber zum Auffüllen des Staatssäckels wieder dem Kleinen Mann mit entsprechenden „Reformen“ in die Tasche gegriffen wird, ist wohl selbstverständlich!
Aber, und das sollten wir bei allen Diskussionen hervorbringen, wir lassen uns von unseren Regierenden nicht dauernd die Taschen voll hauen. Daß weder Geld für die Kinder, die Schulen, für die Rentner, für die Pendlerpauschale und alles sozial notwendige zur Verfügung steht, nehmen wir nicht länger hin. Auf solche Lügen fallen wir nicht mehr herein! Kämpfen wir mit allen Mitteln und gemeinsam mit noch mehr Betroffenen. Nutzen wir unsere Montagsdemo zu Informationen, die über die normalen Medien nicht zu uns gelangen und tragen diese weiter in unsere Bekanntenkreise!
Elisabeth Monsig
Dem Frieden eine Chance
Truppen raus aus Afghanistan
Bericht:
Demonstration
20.9.2008 ab 12 Uhr
Brandenburger Tor
Diese Aufforderung zur Demonstration war nicht im Fernsehen ausgestrahlt, wo sie bedeutend mehr Menschen erreicht hätte, so wie beim "Obama-Besuch in Berlin", sondern in meiner Tageszeitung "junge Welt".
Da ich aufgrund meines Alters die Erfahrungen eines Krieges gemacht habe und das Elend, die Trauer und Schicksale der Menschen in den Kriegsgebieten nachempfinden kann, war es für mich keine Frage ob ich dabei sein werde! Es wäre schön, wenn mindestens so viele gekommen wären, wie bei dem "Obama Besuch" (200 000). Obama war damals zugejubelt und viele tausend Fähnchen geschwenkt worden, die Masse Mensch glich einem einheitlichen Brei, obwohl der wahrscheinlich künftige USA Präsident keine Zweifel daran ließ, daß er den Krieg in Afghanistan weiter führen wird und zwar mit noch viel größerer, deutscher Beteiligung (unsere Rüstungsbosse haben es nicht anders erwartet).
Aber die Berichte am 20. September waren sehr unterschiedlich. Die Veranstalter sprachen von 8.000 und die Medien von 3.000 Teilnehmern.
Doch der Unterschied sprach Bände! Obwohl es lange nicht so viele Menschen auf die Straße getrieben hatte, wie die heutige Situation es verlangt hätte, waren die Demonstranten mit dem Verstand und den Herzen dabei, dem mörderischen Kriegsreiben entgegen zu treten und dies laut und deutlich mit Liedern, Fahnen, Sprüchen und Transparenten. Dabeigewesen, ist man sich gewiß, wir sind nicht allein! Und wir waren mit dreizehn Mitstreitern aus Schwedt stellvertretend für die dabei, die auf Grund finanzieller oder körperlicher Schwierigkeiten, oder fehlender Information nicht dabei sein konnten. Es ist höchste Zeit den Kriegstreibern ein Ende zu bereiten, dann hat auch die Armut der Völker ein Ende.
Elisabeth Monsig, Schwedt
Eine gesicherte Zukunft in Deutschland?
Bericht von der 195.
Von der 194. Montagsdemo,
die von mehr als 20 Leuten Beachtung fand, hier eine kurze Zusammenfassung.
Einige Teilnehmer äußerten sich erfreut darüber, daß es weitergeht mit der Montagsdemo, da es vor 14 Tagen so aussah als ginge es zu Ende. Ich denke, daß wir diesen Punkt wieder einmal überwunden haben.
Es gab verschiedene Redebeiträge über die unmenschlichen Bedingungen für ALG II- Empfänger, die immer mehr mit der Lebensmittelverteuerung zu kämpfen haben, wobei die Versorgung der Kinder bedrohliche Formen annimmt. Eine neue Wählergemeinschaft plant dagegen etwas zu tun. Sie will die Stadt aufzufordern, eine Art Kindergaststätte zu finanzieren, in der Kinder ein Mittagessen für 1 Euro erhalten können. Der Beitrag fand große Zustimmung.
Eine Mutter, deren Sohn als Soldat in Kroatien war, unterhielt sich mit anderen Teilnehmern über die Erfahrungen ihres Sohnes, die er nie, nie wieder erleben möchte. Dazu kamen die verteilten Blätter mit dem Panzer und dem Hinweis auf fehlendes Kanonenfutter gut an.
Bericht von der 193.

Montagsdemobericht vom 30. 06. 2008
Unsere Montagsdemo am 30.06.08 ist recht gut verlaufen. Obwohl es erst so aussah, daß die Beteiligung dürftig wäre, kamen sie aus verschiedenen Richtungen zum festen Treff. Wie viele es waren ist schlecht einzuschätzen . Nachdem übers Mikrofon aktuelle Themen aus Zeitungsberichten vorgetragen wurden und anschließend mit unseren roten Karten, Trillerpfeifen und Fäusten, die Machenschaften der Regierung quittiert wurden, war das Interesse von sonst Vorbeigehenden, geweckt und manche blieben in kurzem Abstand stehen.
Die solidarischen Grüße , die ich von Schwedt, zur 200. Montagsdemo nach Wittenberg (Sachsen Anhalt) brachte , wurden dort herzlich aufgenommen und ebenfalls an Schwedt zurückgegeben. Erwähnt wurde, daß es dem Wittenberger Bündnis gelungen ist, mit der Gewerkschaft und der Partei Die Linke, die 200. Montagdemo gemeinsam zu gestalten.
Man darf auf keinen Fall aufgeben. Wichtig ist, daß immer aktuelle Themen behandelt werden und besonders krasse Fälle bei der verächtlichen Behandlung von Langzeitarbeitslosen. Termine von interessanten Veranstaltungen wurden ausgetauscht.
Plötzlich kam ein Jugendlicher zu uns. Er wollte nur einen Satz übers Mikrofon sagen, was ihm natürlich gestattet wurde. Er hat sich als Hartz IV - Geschädigter erst mal Luft gemacht und sich geäußert, daß er schon lange Verbindung zu Protestbewegungen sucht aber leider immer nur viele alte Menschen bei uns findet. Wir haben ihn eingeladen, unseren Kreis zu erweitern. Die in zwei Wochen angesammelten „Junge Welt“-Zeitungen fanden wie immer ihre Abnehmer, so wie auch meine gedruckten politischen Sprüche bzw. Zeichnungen. Und nächsten Montag werden wieder alle dabei sein!
Elisabeth
Lissabonner Vertrag - so gesehen
Nun wurde sie erst einmal g e s t o p t,
die europäische K r i e g s e r k l ä r u n g an den Rest der Welt!!
Den Iren sei nicht nur Dank sonder unser voller Einsatz zugesichert, alles daran zu setzen, daß es den enttäuschten Rüstungsbossen und Eroberungssüchtigen, Kriegswilligen Herrschern nicht gelingt, mit ihren berüchtigten Lügen und Tricks diesen S t o p zu hintergehen!
Unsere Proteste müssen deutlicher, lauter und größer werden!
Elisabeth Monsig
Armut in Deutschland
Montagsdemos in Schwedt
Immer Montag in Schwedt:
Bericht vom 28. April 2008 – und auch vom 21. und 14.!
Ich habe versäumt, über unsere Montagsdemo zu berichten, aber habt keine Angst, es gab sie am 14. und am 21. April !
Und die Teilnahme bleibt konstant mit ca. 20-30 Leuten, ohne die, die interessiert abseits stehen und zuhören. Schließlich werden immer wieder aktuelle Probleme angesprochen. So wurde auch über die Unterschriftenaktion „Volksbegehren für ein Sozialticket in Brandenburg“ informiert.
Am 28.April ging es besonders um den 1. Mai, wie und wo die Demonstration bzw. die 1. Mai-Feier stattfinden.
Die Aufregung im allgemeinen ist groß, über die laufenden enormen Preissteigerungen, von denen wir alle, ob Arbeitslose oder Rentner, betroffen sind. Besonders für die lebensnotwendigen Sachen!
Ein kleiner Einwurf war, daß Hans Eichel für seine 6 Jahre als Finanzminister nun monatlich 7151 Euro in Empfang nehmen darf und ihm das noch zu wenig ist! Hintergrund sind seine Ansprüche, die er noch aus der Zeit hat, wo er als Oberbürgermeister 5900 Euro bekam, ihm als ehemaligen Ministerpräsidenten von Hessen aber 9646 Euro
zugestanden hätten. Da kann man staunen, daß er schon mit den letzt genannten 9646 Euro einverstanden sein soll. Also wer will
denn da noch von Altersarmut sprechen?
Ein weiteres Thema war ein Interview mit Herrn Ziegler wo er berichtete: „Die Weltlandwirtschaft könnte ohne Probleme 12 Milliarden Menschen mit 2700 Kalorien pro Tag versorgen, aber wer Geld hat, ißt und lebt und wer keins hat, leidet und stirbt. Im Norden wachsen die Goldberge und im Süden die Leichenberge.
Daß unser Kampf weiter gehen muß ist klar, besonders unsere Bemühungen wie wir noch mehr Menschen erreichen können.
Die Frage ob es montags mal wieder mit Fahrradkorso los geht blieb unklar, vielleicht kam die Frage zu überraschend?
Das wars erst mal bis zum nächsten Montag. Der Liedtext „Kampfansage“ wurde schon mal verteilt.
Elisabeth Monsig
Füße küssen
Reformen, Reformen und täglich mehr
doch immer wird's schlechter als vorher!
Warum sagen viele man kann nichts dagegen machen?
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man lachen!
Wie würde heute das Leben aussehen,
wenn niemand würde das Unrecht angehen?
Dann müßtet ihr heute noch, das sollt ihr wissen
dem Hochadel demütig die Füße küssen!
Seid nicht so wie der Vogel Strauß
also Kopf hoch, zeigt ihnen die Faust!
Elisabeth Monsig
Hohenfelde
Verfassung für Europa
Wer kennt denn diese überhaupt?
Danach zu fragen sei erlaubt!
Nun soll man schnell sie unterschreiben
die Bürger läßt man nicht entscheiden!
In Frankreich wird das Volk befragt
doch hier bei uns ist's untersagt.
Die Regierung sollte doch nicht denken
daß wir ihr das Vertrauen schenken!
Aufrüsten will man auf die schnelle
damit man immer gleich zur Stelle
wo in der Welt ein Krieg entsteht
und es um Kriegsgewinne geht
Und wenn es sei im eignen Land
wird Todesstrafe schon genannt?
Von Völkerfreundschaft keine Spur
Wirtschaftsinteressen zählen nur!
So wird der Wohlstand schnell verschwinden
Wenn Bürger sich damit abfinden!
Elisabeth Monsig
Hohenfelde
30.April 2005
April 2008
Sie lassen nicht nach ein neuer Titel, der selbe Zweck
Frau Merkel kümmert das Volk einen Dreck
Sie reist umher zu den Herrschern der Welt
Als Fürsprecherin wie sie sich gefällt!
Menschen wollt Ihr in Frieden Leben,
müßt Ihr Euch endlich dagegen erheben!
Montagsdemobericht aus Schwedt
Das Wetter ist heute so kalt und unfreundlich wie die Gesellschaftsordnung in der wir leben.
Aber trotzdem treffen sich wieder mehr als 20 Leute zu unserer wöchentlichen Montagsdemo in Schwedt, die nicht alles ohne Widerspruch hinnehmen wollen.
Nach Sigrids Aufforderung, das Mikrofon zu nutzen kam zuerst eine Information über die Bürgermeisterwahl in Angermünde. Die Walbeteiligung war zwar nur etwa 40%, ein Zeichen, der Frustriertheit der Bürger im Allgemeinen, aber davon 19% für Birgit Kühr war schon beachtlich!
Klaus warf die Frage auf: Warum stehen wir jeden Montag hier zur Montagsdemo?
Was wollen wir eigentlich?
Wir wollen eine sozialgerechte Gesellschaft!
Wir wollen Arbeit statt Almosen. Wir wollen Arbeit von der Mann oder Frau auch mit der Familie leben kann. Es ist genug für alle da. Es ist nur falsch und ungerecht verteilt (Dieser Spruch hallte zwischendurch, immer wieder laut über den Platz).
Die Kapitalisten haben uns Hartz IV verordnet, Almosen statt Arbeit. Sie vernichten Arbeitsplätze, steigern ihren Profit, geben sich nicht mit einem ordentlichen Gewinn zufrieden, es muß das Maximale rausgeholt werden.
Weil die Reichen ihren Egoismus nicht zügeln wollen, deshalb gibt es Hartz IV. Aus den Medien und von den Parteien FDP und teilweise aus der SPD und der CDU hört man nur: Leistung muß sich wieder lohnen!. Dabei denkt man aber nur an Kapitalisten als Leistungsträger die übrigen sind die Niedrigleister, die ausgebeutet werden müssen mit geringerem Lohn. Die Unternehmer sind uneinsichtig, zahlen sittenwidrige Löhne, deshalb die Forderung nach einem Mindestlohn, von 10 Euro Stundenlohn der bedeutet heute schon Armutslohn, ist also schon nicht mehr zeitgemäß.
Die Inflation galoppiert ununterbrochen mit den Preisen davon und betroffen sind nicht nur die Hartz IV Empfänger sondern alle Sozialhilfe Empfänger und Rentner!
Weg mit Hartz IV! (auch dieser Spruch hallt mehrmals, auch noch von anderen Rednern, über den Platz).
Informationen aus verschiedenen Zeitungen und wichtige Termine kamen noch zu Gehör und als Abschied - tschüß bis nächsten Montag wir bleiben dran!
Montagsdemobericht vom 31. März 08
Unsere regelmäßige Montagsdemo ist zwar zur Zeit eher eine Kundgebung, doch immerhin treffen sich wöchentlich Menschen, die mit den heutigen Lebensbedingungen nicht einverstanden sind. Sie möchten sich über Aktionen der Bürgerbewegungen im ganzen Land informieren, um eigene Aktionen zu organisieren.
So der Bericht über eine Aktion gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, über Aktivitäten zum Thema Kinderarmut. Auch über die Teilnahme von 6 Schwedtern an der großen Potsdamer Demo (ca. 450-500 Teilnehmer) gegen Kriege und Sozialabbau.
Das große Thema an diesem Montag war der Arbeitsmarkt, der einem Sklavenmarkt gleicht, wenn man von den Arbeitsbedingungen bei den Discountern an dem Beispiel LIDL hört, die ihre eigenen Mitarbeiter bespitzeln läßt. Wo bleibt da die Menschenwürde?
Billige Preise durch knallharten Druck auf die Lieferanten, Kleinhaltung der Belegschaft, wer als „unproduktiv“ gilt fliegt raus!
Boykottieren wäre gut, aber wohin, da wir auf billige Lebensmittel angewiesen sind , kann man nur vom Regen in die Traufe kommen. Die Suppenküchen sind schon überfordert!
Zum Thema Steuergeldverschwendung , wobei sich die Regierenden gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben wenn es um so große Summen geht, wie für die Magnetschwebebahn Transrapid. Der Wahn zur Privatisierung auf allen Gebieten um Finanzlöcher zu stopfen aber neue aufzureißen, läßt nicht nach und benachteiligt bleiben die einfachen Bürger durch Verteuerungen.
Nur über eine Nachricht konnte man schmunzeln, daß einem Sicherheitsfanatiker wie Herrn Schäuble ein Fingerabdruck geklaut, im Internet mit Bastelanleitung angeboten wurde, um damit Unfug anzustellen. Ja, wer andern eine Grube stellt u.s.w.
Ich sehe was, was du nicht siehst...
... und das ist Kinderarmut!
So lautet das Motto unseres Diskussionsabends mit Gästen aus verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und der örtlichen Parlamente. Dazu laden wir alle interessierten Bürger herzlich ein.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 27. März in den „Uckermärkischen Bühnen Schwedt“ statt und beginnt um 19 Uhr.
Sie ist als Fortführung unseres ersten Bürgerforums zu diesem Thema gedacht, dass im November 2007 stattfand. Es soll daran angeknüpft und nachgefragt werden: Was ist seitdem geschehen?
Bisher sehen wir keine Abkehr von dieser zu Verarmung führenden Umverteilungspolitik! Wir wollen den Finger in diese Wunde legen und nach Auswegen aus dieser Sackgasse suchen. Ein Anfang könnte z.B. sein, einen Sozialpass für Schwedt einzuführen, der seinen Namen auch verdient.
Steuerhinterzieher!


Manager!
Da ich schon alt bin, konnte ich kaum wissen,
was Manager so machen müssen?
Doch langsam bin ich dahinter gestiegen
wofür sie riesige Gehälter kriegen!
Nur wenn viele Arbeiter auf die Straße fliegen
sind ihre Gehälter mächtig gestiegen
Den Reichtum der Bosse müssen sie schützen
andernfalls könnten sie denen nichts nützen
Wenn die Aktien der Bosse steigen,
können die "guten" Manager bleiben!
Zum Schluß tragen sie Millionen nach Haus
Nur Arbeiter nur sie stehen im "AUS"
Elisabeth Monsig
Eine Bitte an die Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel.
Wie wir feststellen, reisen Sie doch sehr gerne in der weiten Welt als hervorragende Staatsmännin!
Wir würden uns wünschen, wenn Sie mal eine Woche lang,
die Obdachlosenunterkünfte,
die Suppenküchen,
die Tafeln,
die Altersheime,
die Job-Center und evtl.
die Wartezimmer der Allgemeinmediziener
besuchen würden, um festzustellen an der wievielten Stelle die Menschenwürde in der Bundesrepublik angesiedelt ist.
Besonders im Hinblick des großen Aufschwungs!
Im Auftrag der Montags-Demonstranten Schwedt, Elisabeth Monsig

Neujahrsgrüße aus der Uckermark an die Kanzlerin
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel,
wir leben in der Uckermark und bei uns werden die Lichter immer mehr ausgeknipst. Falls Sie ihre Heimat wieder einmal besuchen sollten, veranlassen Sie doch bitte, dass eine Notbeleuchtung erhalten bleibt.
Unser Verein hatte vor kurzen eine Aktion gestartet, in dem wir um Spenden für sozial schwache Kinder gebeten haben. Wir sammelten Kinderspielzeug, Bücher, Schulbedarf usw. Diese Sachen wurden dann an bedürftige Kinder verschenkt. Ist Ihnen eigentlich schon die Kinderarmut in Deutschland aufgefallen?
Aber vielleicht sollten Sie einmal eine Suppenküche aufsuchen, dort werden sie auch Kinder im Winter in Sommerschuhe und Sommerjacke antreffen. Sie reisen sehr viel ins Ausland und repräsentieren das reiche Deutschland. Warum stellen Sie sich nicht der Verantwortung und repräsentieren auch die Armut, welche von der Regierung verursacht wurde?
In den Medien hört man immer wieder vom großen Aufschwung. Das nutzen natürlich die Bundestagsabgeordneten, um kräftig ihre Diäten zu erhöhen. Im Gegensatz dazu wurden die Regelsätze für eine Einzelperson um zwei Euro erhöht. Damit die Arbeitslosengeldempfänger II nicht übermütig werden und ihre Konten in der Schweiz anlegen, bekamen Bedarfsgemeinschaften pro Person nur einen Euro Erhöhung.
Ebenfalls beklagten Sie sich – Journalisten zufolge – bei den Wirtschaftsspitzen, Sie würden ja gerne noch viel mehr tun und weitergehen bei den 'Reformen'. Aber dies ginge nicht, man müsse ja auf die Umfragewerte achten. Wessen Interessen vertreten Sie eigentlich? Ist es die Direktive der ominösen Bilderberger Konferenz, welche Sie nur umsetzen – dass Sie Mitglied im Rotary-Klub sind, ist ja bekannt, ebenso dass Sie wie Gerhard Schröder schon, Teilnehmer der Bilderberger-Konferenz waren (neben vielen anderen Spitzen der Wirtschaft und Politik auf dem Weltparkett). Da spielen arme Kinder und deren Eltern bekanntlich keine Rolle – geht es doch um ganz andere Werte und Größenordnungen.
Kinder als heranwachsende denkende und selbstbewusst handelnde Menschen, sind bei uns unerwünscht.
Apropos denkende selbstbewusste Menschen: Vorratsdatenspeicherung, Terrorismusgefahr und Gesinnungsschnüffelei sind Begriffe, die in aller Munde sind. Wissen Sie eigentlich, was der Paragraph 129a im Strafgesetzbuch aussagt, genau? Dürfen wir dies als Messlatte nehmen, um die Handlungen und Taten sowie Vorhaben der Regierung und auch Ihrer Politik zu messen, die Vorgehensweise unserer Staatsorgane daran messen? Dann treffen Inhalt und Sinn des §129a exakt auf die Taten eben genannter Behörden und Ämter zu sowie auf die aktuelle Regierungspolitik: Führen von Angriffskriegen zum Beispiel, siehe Afghanistan.
Weinachten – Fest des Friedens und der Liebe. Sind Sie auch alljährlich auf dem Silvesterkonzert mit Beethovens neunter Sinfonie? Alle Menschen werden Brüder ... Derzeit heißt es wohl „alle Menschen werden Sklaven“! Mit Frieden haben Irak, Afghanistan und wohl bald der Iran nichts zu tun, eher mit Terrorismus und Terror gegen alles Fremdländische und Terrorisieren anderer Völker und Staaten. Nicht andere sind die Bedrohung, nein, wir als westliche Welt, sind eine Bedrohung geworden! Bekommen wir nun Besuch?
Menschenrechte ...
Mit der verdachtslosen Überwachung wurde faktisch die Unschuldsvermutung abgeschafft und alle Bürger kriminalisiert – ein Bruch des Grundgesetzes, welches übrigens immer mehr außer Kraft gesetzt wird, weil Grund- und Menschenrechte demontiert werden. Der gläserne Bürger, Georg Orwell lässt grüßen. Sie nennen das Demokratie? Ich nenne das Diktatur!
Sie als Kanzlerin können uns doch sicherlich erklären, warum die Bundestagsabgeordneten fast 700 Euro im Monat mehr erhalten sollen und die Langzeitarbeitslosen nur zwei Euro im Monat. Aber das war sicherlich nur ein Versehen und die Geldbeträge wurden nur versehentlich vertauscht. Ihre Neujahrsansprache wäre doch eine gute Gelegenheit, dass zu berichtigen.
In diesem Sinne wünschen wir uns fürs neue Jahr endlich einmal Reformen für das Volk.
Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau e. V.
Birgit Kühr (Angermünde)
Konrad Fitz (Schwedt/Oder)
Schwedt die 163.
Am Montag fand bei naßkaltem Wetter und Temperaturen so im die 1 Grad unsere 163.Montagsdemo statt.
Es waren etwa 27 Personen, welche sich auf dem Platz der Befreiung vor dem Kaufland zusammengefunden hatten - nebst vielen abseits stehenden Zaungästen. Ilse Merker moderierte diesmal.
Es wurden die neuesten Aufschwungzahlen genannt bei den Aufstockern und Niedrigstlohnstellen - und bei den Preisen ist der Aufschwung deutlich zu spüren.
Teilweise streikte die Flüstertüte.
Ich verteilte die Flyer aus Eberswalde, welche gern angenommen wurden.
Klaus Helm gab eine kurze Zusammenfassung vom Treffen des SBB in Eberswalde und und hob die positive harmonische Atmosphäre hervor.
Jens Behrmann gab dann noch die nächsten Termine bekannt.
Dann wurde aufgrund des "guten Wetters" die Montagsdemo für beendet erklärt.
- Konrad Fitz -
