Nicht einsam - gemeinsam gegen Sozialabbau
05. Sep 2010
 
Angermünde

Ich leiste Widerstand!


Ausführliche Informationen zu unseren Aktivitäten finden Sie wenn Sie dem unten stehenden Link auf unsere Homepage folgen.
www.ich-leiste-widerstand.de


Einige ausgewählte Beiträge finden Sie im Folgenden bereits hier.



Hartzer, vereinigt Euch!


Der Soziologe und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn fordert, dass Hartz IV generell nur noch fünf Jahre ausgezahlt wird. Laut Aussage in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) sagt er:Solange die Regierung das Recht auf Kinder als Recht auf beliebig viel öffentlich zu finanzierenden Nachwuchs auslegt, werden Frauen der Unterschicht ihre Schwangerschaften als Kapital ansehen.“

Pro. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn meint: „Allein eine Reform hin zu einer Sozialnotversicherung mit einer Begrenzung der Auszahlungen auf fünf Jahre statt lebenslanger Alimentierung würde wirken – nicht anders als in Amerika. Eine solche Umwandlung des Sozialstaats würde auch die Einwanderung in die Transfersysteme beenden.“

Was wird dann aus den Millionen Bürgern die schon seit 2005 Hartz IV erhalten? Diese Frage sollte sich jetzt jeder ALG-II-Empfänger stellen. Eine ganze Schicht der Bevölkerung wird dann obdachlos und ist nicht mehr krankenversichert. Die Chronischkranken und Verletzten werden die Krankenhäuser belagern. Wovon und wie sollen wir dann unsere Familien und uns selbst ernähren? Für unsere Kinder und Enkelkinder wird es nur noch eine eingeschränkte Schulausbildung geben.

Die Kriminalitätsrate wird drastisch in die Höhe steigen, jeder Einzelne wird dann ums blanke Überleben kämpfen. Die öffentlichen Gebäude und Parkanlagen werden dann zum schlafen von den Obdachlosen genutzt. Das blanke Chaos wird ausbrechen, jeder einzelne wird mit Schwarzarbeit versuchen zu überleben. Der Ansturm bei den Suppenküchen und Obdachlosenheimen wird nicht mehr zu bewältigen sein. Überall werden Menschen mit Sammelbüchsen stehen, denn Hunger tut weh. Die Suizidrate wird Ausmaße annehmen, wie sie Deutschland noch nie erlebt hat.

Aber wir Betroffenen wollen keine Almosen, und wofür sollen wir dankbar sein. Im Grundgesetz Artikel Eins steht: “Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Der zweite Artikel im Grundgesetz besagt: „Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet.“

Aber der 12 Artikel im Grundgesetz ist besonders aussagekräftig:
(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.
(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.
(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.


Lasst uns jetzt gemeinsam für diese Rechte kämpfen. Niemand hat das Recht, uns als Sozialschmarotzer zu behandeln oder zu beschimpfen. Wir müssen endlich zur geballten Kraft werden, denn „Wir sind das Volk“. Den volksfeindlichen Äußerungen von Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn müssen wir uns mit unserem Hass, unserer Wut und Empörung entgegenstellen.

Dieses Land braucht Widerstand, jeder Bürger hat das Recht in Würde zu leben!

In vielen Städten gibt es Ansprechpartner in den sozialen Protestbewegungen. Diese Gruppierungen sind immer noch aktiv, und die Vernetzung im Internet klappt prima.

Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau
Birgit Kühr



Wann wird Sarrazin endlich aus der SPD geschmissen?


Irgendwie muss Herr Sarrazin zu heiß oder zu kalt gebadet haben. Er findet genau wie Westerwelle die Regelsätze ausreichend. Aus seiner Sicht ist das eine Frage der Mentalität und keine Geldfrage. In der „Süddeutschen Zeitung“ äußerte er sich, wo die Mentalität fehlt, hilft auch kein Geld, wo diese allerdings vorhanden ist, spielt das Geld gar keine Rolle.

Aber Herr Sarrazin hat schon wieder einen tollen Vorschlag, wo man Geld einsparen kann. Die Hartz-IV-Empfänger sollen kalt duschen. Er meint, kalt duschen ist viel gesünder und Warmduscher sind noch nie weit im Leben gekommen.

Solange die SPD solche Warmduscher wie Sarrazin in ihre Partei duldet, muss sie sich nicht wundern, wenn die Mitglieder austreten und ihre Wahlergebnisse in den Keller sinken.

Aber er behandelt nicht nur die Hartz-IV-Betroffenen als Schmarotzer, sondern äußert sich auch rassistisch über die Araber und Türken. Aus seiner Sicht haben die Araber und die Türken keine produktive Funktion außer Obst und Gemüsehandel. Sarrazin müsse niemanden anerkennen, der vom Staat lebt und diesen ablehnt, dafür aber immer neue kleine Kopftuchmädchen produziert, meint er in der Süddeutschen Zeitung.

Mit diesen Äußerungen und den ständigen Hetzkampagnen gegen Hartz-IV-Betroffene hat er eine offene Kriegserklärung ausgesprochen. Wie lange will die SPD noch zuschauen? Er hat ganz offen den Kampf gegen die Hartz-IV-Empfänger und Migrantinnen und Migranten eröffnet. Diesen Kampf sollten wir uns ganz energisch dagegen stellen.

Am 20 März 2010 findet eine weitere Demonstration „Wir zahlen nicht für eure Krise! Zwingen wir die Profiteure zur Kasse!“ um 12.30 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz in Essen statt. Das darf aber erst der Anfang sein, wir müssen Leute wie Sarrazin und Westerwelle endlich in die Schranken weisen.

Bei diesem Kampf können wir nur gewinnen, denn verloren haben wir doch schon viel. Uns wurde die Menschenwürde genommen und mit Sanktionen will man uns gefügig machen.
Wenn wir jetzt nicht endlich aufstehen und sagen, Schluss mit Schikanen und Hetzerei, dann werden wir alle bald mit Füßen getreten und die Politiker lachen uns noch aus.

Lasst uns gemeinsam wieder den Kampf aufnehmen, keiner hat das Recht uns als Schmarotzer zu bezeichnen!

Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau e.V.
Vorsitzende
Birgit Kühr



Landratswahlen

Jeder Bürger sollte das Recht wählen zu gehen, auch in Anspruch nehmen!

Wochenlang hat die Bürgerinitiative dafür gekämpft, dass es in der Uckermark eine freie Landratswahl gibt. Unser Verein „Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau e.V.“ möchte für keinen Kandidaten Werbung machen. Wir stehen für mehr Demokratie, Transparenz, Solidarität und mehr Bürgerentscheide.

Aus diesem Grund überlassen wir unseren Mitgliedern selbst die Entscheidung, bei wem sie ihr Kreuz machen möchten. Aber wir möchten die Bürger bitten zur Wahl zu gehen. Für die Zukunft können wir nur etwas erreichen, wenn sich die Bürger auch mehr einmischen.

Bitte lassen Sie sich nicht von den bunten Wahlplakaten beeinflussen. Lesen sie ganz genau die Wahlprogramme und erinnern den zukünftigen Landrat oder die Landrätin auch später an seine oder ihre Versprechungen.

Vor der Wahl wird viel versprochen, dass sehen wir ja in Angermünde mit der ehemaligen BWG oder Mälzerei. Wir haben genug von leeren Versprechungen, jetzt wollen wir Erfolge sehen.

Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau e.V.
Vorsitzende
Birgit Kühr



Ältere Beiträge und Informationen zu diesem und zu anderen Themen finden Sie im folgenden Archiv.

> Wann kommen die ersten Arbeitslager? vom 19. Januar 2010

> Ottmar Nau ist wieder Vorstandsmitglied der Nau Estage Group vom 29. Dezember 2009

> Landratswahl: Die Bürger sollen wieder einmal einen Maulkorb bekommen vom 25. Oktober 2009

> BWG Beteiligung GmbH & Co. Erste KG setzt Mieter unter Druck vom 19. Oktober 2009

> Kritik an Bürgermeister und Abgeordnete vom 02. Oktober 2009

> Götter in Weiß, es gibt sie noch! vom 27. September 2009

> Das Maß ist voll! vom 4. Mai 2009

> Angermünde: Pressemitteilung zur "Nau Group AG" vom 16. April 2009

> Wie lange will uns die "Nau Real Estate Group" noch für dumm verkaufen?" vom 5. März 2009

> Bürgergemeinschaft stellt kritische Fragen an die Abgeordneten." vom 1. Februar 2009

> Birgit Kühr distanziert sich von dem Film "Die Kandidatin." vom 24. Januar 2009


Verfasst von Birgit am Freitag, 15. Mai 2009 (1223 Aufrufe)
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