Nicht einsam - gemeinsam gegen Sozialabbau
05. Sep 2010
 
Jüterbog-Kommentar

Wie lange lassen wir das noch mit uns machen?

"Aachen. Der regionale Arbeitsmarkt stand im Fokus der zweiten Sozialkonferenz der Städteregion. Die Vertreter von Wohlfahrtsverbänden, Politik, Kommunen, Gewerkschaften und der Arge sprachen über die Aktivierung Langzeitarbeitsloser, neue Möglichkeiten der kommunalen Betreuung von Hartz-IV-Empfängern und bekamen einen Tätigkeitsbericht der Arge."
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M.M.:Ja ja so sind sie, unsere "Barmherzigen", die um das Wohl der armen älteren Erwerbslosen bemühten "Experten".

Warum kommt keiner auf die Idee, dass diese Arbeit tarifrechtlich entlohnt wird? Somit hätte der ALG II- abhängige wieder seine Bürgerrechte, soll heißen er hat Anspruch auf Urlaub, er kann seinen Wohnsitz verlassen, ohne seinen Fallmanager zu fragen.

Der Hausarrest würde auch wegfallen, denn der ALG II-abhängige hat eine Anwesenheitspflicht in seiner Wohnung.

[ ... ]

Warum entlässt man die Sklaven aus der Hartz IV Galeere nicht, und bietet ihnen diese Arbeit auf tarifrechtlichem Boden an?

Somit hätte der Sklave wieder seine Bürgerrechte zurück erhalten, und könnte ein selbstbestimmtes würdevolles Leben sich gestalten.
[ Quelle: Grilleau ]

M.M.: Nun. Man kann eben grade aufrechte Menschen nicht gebrauchen. Renitent zu sein ist ein Privileg welches bestenfalls dem "Steuerzahler" zusteht. Zumal er, "der Steuerzahler", nun wieder für die Verluste der Kapitalisten aufkommen muss. Die Fokussierung des Volkszorns auf die faulen Sozialschmarotzer hatte ja schon immer Methode.

Ich wiederhole mich:

Die derzeitigen Zustände sind das Ergebnis mangelnder Gegenwehr der Betroffenen.

Solange wir nicht aufstehen, besteht für die ganze Riege der Sozialtechnokraten aus Sozialverbänden, Gewerkschaften, Kirchen und sonstigen gesellschaftlichen Akteuren mit ihren sozialversicherungpflichtig Beschäftigten Hauptamtlichen und ihrem Riesenheer von hochdekorierten, "ehrenamtlich" Ausgebeuteten, keine Notwendigkeit, mehr als Dienst nach Vorschrift zu machen und um staatliche Almosen zu betteln.
Verfasst von Michael am Freitag, 21. Mai 2010 (281 Aufrufe)
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