Nicht einsam - gemeinsam gegen Sozialabbau
08. Sep 2010
 
Jüterbog-Kommentar "Welchen Sinn macht es, Strafen für diejenigen auszusprechen, die sich nicht dreimal pro Woche um einen Job bemühen, wenn nicht einmal diejenigen einen bekommen, die dies dreimal pro Stunde tun?"
[ Fragt der Oeffinger Freidenker ]

Nun, der Sinn besteht darin das der "Hilfebedürftige" (Kunde!!!) gedemütigt und entwürdigt werden soll. Er soll nicht auf den Gedanken kommen dass das System Schuld an seiner Misere ist, sondern er soll sich schon selbst als Schuldiger empfinden, schliesslich wird ihm bei jeder Gelegenheit unter die Nase gerieben das "er auf Kosten der Steuerzahler lebt" und er sich entsprechend dankbar verhalten soll.

Die Pflege des Menschenbilds Asozialer ist schon immer zentraler Bestandteil kapitalistischer Menschendressur.

Das Problem ist nur das der, von den kapitalistischen Menschendompteuren, hochgelobte Mittelstand immer noch nicht begriffen hat das die Angriffe gegen die Asozialen eigentlich gegen ihn gerichtet sind. Er glaubt das er seinem Schicksal entrinnen kann wenn er sich an der Hatz auf die Asozialen beteiligt.

Sanktionen an den Opfern des Systems sind freiheitlich-liberale Menschenverachtung, gepaart mit christlich-abendländischer Almosenbewirtschaftung und sozialdemokratischem "Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen"-Arbeiter-Ethos.
Verfasst von Michael am Mittwoch, 23. Juni 2010 (151 Aufrufe)
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