5. Bundesweite Demonstration am 08.11.2008 in Berlin
Mehr als 5000 Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik beteiligten sich an dieser Demonstration gegen die unsoziale Politik der Bundesregierung. Auch viele Initiativen der "Sozialen Bewegung Land Brandenburg" waren dabei.


Aufruf
Die "Soziale Bewegung Land Brandenburg" ruft zur Teilnahme an der 5. Bundesweiten Demonstration gegen die unsoziale Politik der Regierung, am Samstag, den 8. November 2008, in Berlin auf! - Siehe auch der Aufruf aus der Prignitz.
Die Auftaktkundgebung beginnt um 11 Uhr auf dem Alexanderplatz. Beginn des Demonstrationszuges zwischen 12:00 Uhr und 12:30 Uhr. Die Abschlußkundgebung wird um ca. 14:30 Uhr auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor beginnen.
Aufruftext der "Bundesweiten Montagsdemo".
Aktualisierung 29.10.2008:
Es gibt einen Rechtsanwalt im weit entfernten Oldenburg (Niedersachsen), Alfred Kroll sein Name. Er ist Fachanwalt für Sozialrecht (Schwerpunkt: Recht für behinderte Menschen) und ein Mann, der sich schonungslos und mit aller Kraft für seine Klienten einsetzt. Das hat ihm nun selbst Ärger mit den Behörden eingebracht, er soll am 27. Oktober nun selbst vor Gericht stehen. Ihm droht ein anwaltliches Standesverfahren!
Die "Soziale Bewegung Land Brandenburg" ruft zur Teilnahme an der Demo "Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!", am Samstag, den 11. Oktober ab 14.00 Uhr in Berlin, auf!

Wahlergebnis Kommunalwahl 2008 in Brandenburg
Vorläufiges Ergebnis Kreistage - Land Brandenburg gesamt [PDF].
Die aktuellen Ergebnisse der Kommunalwahlen in Brandenburg im einzelnen, sowohl der Wahl zu den Kreistagen, wie auch zu den Vertretungen der Städte und Gemeinden finden Sie unter www.wahlen.brandenburg.de/wahlinfo.
Pressemitteilung: 16. Treffen der „Sozialen Bewegung Land Brandenburg“ in StorkowKommunalwahl 2008 –
Wir fordern eine Politik gegen die Verarmung!
Am Samstag, den 13. September 2008 fand in Storkow das 16. Arbeitstreffen der „Sozialen Bewegung Land Brandenburg“ (SBB) statt. Aus Angermünde, Brandenburg a.d.H., Eisenhüttenstadt, Finsterwalde, Jüterbog, Potsdam, Schwedt, Storkow, und Trebbin fanden sich Delegierte ein, um ihre Erfahrungen auszutauschen und um über gemeinsame Aktivitäten zu beraten.
Schwerpunkt der Beratung war diesmal die bevorstehende Kommunalwahl am 28. September mit der Forderung nach einer Politik gegen die Verarmung, der weitere Ausbau und die Festigung der Vernetzung der Sozialproteste, sowie eine strategisch-programmatische Diskussion zur zum Thema „Arbeitfairteilen“. Die Arbeitszeitverkürzung, die gemeinsam mit dem gesetzlichen Mindestlohn und einer repressionsfreien Grundsicherung zu den 3 Kernforderungen der sozialen Protestbewegung gehört.
Zum Thema Vernetzung fassten die Teilnehmer den Beschluss, zu den in Berlin stattfindenden Demonstrationen gegen den Kriegseinsatz in Afghanistan am 20. September, gegen den Überwachungsstaat am 11. Oktober und gegen Hartz IV und Verarmungspolitik der Großen Koalition am 8. November aufzurufen.
Parallel dazu wird die Unterstützung zur Verbreiterung der Bündnisplattform „Kinderarmut durch Hartz 4“ fortgesetzt.
Auch die Tagespolitik war ein heiß diskutiertes Thema.
Zum Beispiel die Selbstzerfleischungvorgänge der ehemaligen Volkspartei SPD.
Diese gesichtslose inzwischen offensichtlich dem Untergang im Hartz IV- Einheitsparteiengrau geweihte Partei, die ihre Wähler auf schändliche Weise verraten hat, kämpft, wie man weiß, um ihr Überleben.
Keiner der vielen vom Sozialkahlschlag betroffenen Menschen würde wohl traurig sein, wenn sich diese Partei auf ewig verabschieden würde.
Zeitgleich betrieb die Bildzeitung in den letzten Tagen gegen Millionen Hartzbetroffene geradezu eine Hetzjagd um die Menschen denen man bereits die Würde genommen hat, zusätzlich in Misskredit zu bringen.
Wir, die SBB, verurteilen eine solche Vorgehensweise aus Schärfste.
Wie nur kommt es, so fragen wir uns weiter, dass plötzlich zwei unbekannten Akademikern aus Chemnitz das Wort gegeben wird, damit sie ihrer Arroganz und Dummheit Ausdruck verleihen können.
Diese Zyniker behaupten allen Ernstes, dass 351 Euro Regelsatz für ALG II-Bezieher zu viel seien und dass indes ca. 132 Euro völlig ausreichend seien.
Wir fordern hiermit die Verantwortlichen unmissverständlich auf, sich für die menschenverachtenden Entgleisungen zu entschuldigen.
Das ganze Thema unsäglichen Leids, so dämmert es inzwischen vielen, ist vor allem auch ein Thema unser mitbetroffenen Kinder. Die aber sind die Zukunft unserer Gesellschaft!