Nicht einsam - gemeinsam gegen Sozialabbau
05. Sep 2010
 
Texte

Solidarität mit Angelo Lucifero


Die „Soziale Bewegung Land Brandenburg“ schließt sich dem Protestaufruf gegen die Kündigung des Thüringer Gewerkschaftssekretärs und Antifaschisten Angelo Lucifero mit einem offenen Brief an. Dieser ging an Frank Bsirske, ver.di Bundesvorstand und Thomas Voss, Landesbezirksleiter ver.di Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, sowie an die Presse!

-> Offener Brief der SBB <-

>>> Hier weitere Informationen: Text Protestaufruf + ein Schreiben von ver.di-Mitgliedern + Antrag A 121 der Bundesjugendkonferenz beim ver.di Bundeskongress.

Ein weiterer Beitrag zu diesem Thema auf der Stadtseite von Jüterbog.

Verfasst von Frank am Mittwoch, 02. Januar 2008 (311 Aufrufe)
  Diesen Beitrag weiterempfehlen  Druckerfreundliche Ansicht

Texte

13. Treffen der „Sozialen Bewegung Land Brandenburg“

Erwerbslose ziehen Bilanz

Am Samstag, den 1. Dezember 2007 fand in Eberswalde das 13. Treffen der „Sozialen Bewegung Land Brandenburg“ (SBB) statt.

Aus den Städten Angermünde, Eberswalde, Finsterwalde, Jüterbog, Neuruppin, Perleberg, Potsdam, Schwedt, Storkow und Trebbin fanden sich 29 Teilnehmer ein.

Von 10 bis 17 Uhr wurde über die politische Lage, sowohl in den Kommunen, als auch auf Bundesebene engagiert diskutiert. Dabei nahm der Erfahrungsaustausch zur Arbeit vor Ort breiten Raum ein. Die Anwesenden kamen überein die Zusammenarbeit zu intensivieren und zu erweitern. Der Vernetzung mit anderen Protestinitiativen wurde große Bedeutung beigemessen.

Die bundesweiten Ereignisse, die nach unserem letzten Treffen im August in Potsdam stattfanden und an denen sich die SBB beteiligt hat, wurden ausgewertet. Dies waren die Friedensdemo am 15. September und die Bundesweite Demo gegen Sozialabbau am 13. Oktober, die beide in Berlin stattfanden, das 2. Deutsche Sozialforum in Cottbus sowie der dezentrale bundesweite Aktionstag gegen Sozialabbau und Armut am 29. Oktober 2007.
Die nächsten gemeinsamen Aktionsschwerpunkte im Jahr 2008 werden die Beteiligung am „Global Action Day“ am 26. Januar, der vom Weltsozialforum getragen wird und vor allem die 3. gemeinsame Brandenburgdemo gegen den fortschreitenden Sozialabbau, am 29. März in Potsdam, sein.

Koordinierungsgruppe der SBB


Verfasst von Frank am Dienstag, 04. Dezember 2007 (343 Aufrufe)
  Diesen Beitrag weiterempfehlen  Druckerfreundliche Ansicht

Texte

Solidaritätsbekundung mit GDL

Wir, die in der „Sozialen Bewegung Land Brandenburg“ zusammengeschlossenen Initiativen möchten die streikenden Kolleginnen und Kollegen der GDL mit einer Solidaritätsbekundung bei ihrem Arbeitskampf unterstützen. Mit deren Bekanntmachung hier und in einer Pressemitteilung, wollen wir uns dem Versuch des Bahnvorstandes und dessen Lobbyisten entgegenstellen, in der Öffentlichkeit gegen die Streikenden Stimmung zu machen.

>>> Hier der Text der Solidaritätsbekundung

Mehr Informationen zum Streik der Lokführer gibt es unter anderem hier:

>>> www.gdl.de

>>> www.bahnstreik-soli.de

>>> www.streiksoli-koeln.blogspot.com

>>> Auch >DIE LINKE< solidarisiert sich mit den Lokführern.

Zur Kampagnenseite "Gegen Bahnprivatisierung"

Verfasst von Frank am Montag, 12. November 2007 (404 Aufrufe)
  Diesen Beitrag weiterempfehlen  Druckerfreundliche Ansicht

Texte

Bundesweiter Aktionstag am 29. Oktober!


Unter dem Motto "Soo nicht mit uns! Gegen den Aufschwung der Arbeit in Armut!" haben bundesweit mindestens 37 Städte am dezentralen Aktionstag der Sozialproteste teilgenommen. Aus Brandenburg waren die 6 Städte, Brandenburg a. d. Havel, Eberswalde, Finsterwalde, Frankfurt/Oder, Jüterbog und Potsdam mit dabei. Berichte über ihre Aktionen werden bald auf den entsprechenden Städteseiten zu finden sein.

Die Liste der Städte, die Bundesweit teilgenommen haben, sind auf der Kampagnenseite des "Aktionsbündnis Sozialproteste" zu finden. Hier wird es demnächst auch Berichte zu Aktionen geben.

Hier gehts zur Kampagnenseite.


Verfasst von Frank am Montag, 22. Oktober 2007 (328 Aufrufe)
  Diesen Beitrag weiterempfehlen  Druckerfreundliche Ansicht

Texte Foto: Fronttransparent der Demo mit Motto des 2. SFiD.



Zweites Deutsches Sozialforum in Cottbus beendet.

Viele Initiativen der „Sozialen Bewegung Land Brandenburg - SBB“ mit dabei.

Das Presseecho zum 2. Sozialforum in Deutschland ist recht „durchwachsen“ ausgefallen. Wie man die Ergebnisse des 2.SFiD nun aber bewertet, hängt wohl in erster Linie davon ab, was man erwartet hat.
Wer fertige Antworten auf die vielen anstehenden Fragen der politischen Arbeit und Zusammenarbeit, wer fix und fertig ausgeklügelte neue Aktionskonzepte erwartet hat, der wurde vielleicht enttäuscht. Viele Veranstaltungen hatten den Charakter von Arbeitsberatung und Erfahrungsaustausch, was durchaus der Sozialforumsidee entspricht. Neue Ideen, so notwendig sie auch sind, kann man nicht erzwingen! Sie müssen reifen und es muss die Zeit sein sie zu diskutieren. Das hat das Wochenende in Cottbus geleistet!

Das große Manko des 2. SFiD war mit Sicherheit die hinter allen Erwartungen zurückgebliebene Teilnehmerzahl. Mit etwa 1000 Teilnehmern wurde nur ein Drittel vom 1. Forum, 2005 in Erfurt erreicht. Kaum zu leugnen ist der Eindruck, dass dieses Sozialforum nur von Menschen besucht und wahrgenommen wurde, die bereits im Spektrum der teilnehmenden Organisationen und Initiativen mitarbeiten. Die „Normalbürger“ wurden leider nicht erreicht. Über die Werbestrategie für künftige Sozialforen sollte neu nachgedacht werden. So hilfreich hierbei die Unterstützung der Gastgeberstadt auch ist, inhaltspolitische Zugeständnisse und Rücksichtnahmen sollten damit nicht „verkauft“ werden. Beispiel: Die Ablehnung des „Besuchs“ der Demonstration beim Energiekonzern „Vattenfall“, weil er ein großer Sponsor in der Stadt ist.

Die Vielfalt der Akteure und ihrer Themen, sowie Größe und Infrastruktur der Veranstaltungsorte hatten das Potential, weit mehr Interessierte aufzunehmen und einzubeziehen. In 10 großen Themenkonferenzen, über 170 Workshops und Seminaren, in Diskussionsrunden und Vernetzungstreffen, in Kino und Kulturveranstaltungen war für Jeden etwas dabei. Da fiel die Entscheidung oft schwer, wohin man gehen sollte.

Positive Bilanz dieses Sozialforums ist der Wille zur Zusammenarbeit! Vor allem aus Richtung der Gewerkschaften und der Linken war dieses Signal in Richtung der sozialen Bewegung unübersehbar. Es wurde von „Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe in allen gemeinsamen Themenbereichen“ gesprochen. Dies muss sich nun mit Leben füllen.
Die Möglichkeiten für strategische Absprachen, des Kennenlernens und der Vernetzung bis hin zur Diskussion über gemeinsame Projekte wurden vom gesamten Spektrum der anwesenden Initiativen intensiv genutzt. Die Ergebnisse reichen hier von ersten Planungsanätzen bis zu konkreten Projekten. Als Beispiele seien hier nur der „Global-Action-Day“ am 26. 1. 08 und ein großes „Klimacamp“ im Sommer 2008, gegen die monopolistische Politik der Energiekonzerne herausgegriffen.

Diese Vielfalt an Initiativen, Bewegungen und Organisationen, die gegen die weitere Kapitalisierung der Gesellschaft auftreten, haben mit der Sozialforumsbewegung ein ideales Dach für den Gedankenaustausch und ihre Zusammenarbeit. Deshalb müssen die Sozialforen fortgeführt und in der Öffentlichkeit mehr bekannt gemacht werden. Darum: Nach dem Sozialforum ist vor dem Sozialforum! Lassen wir keine Zeit verstreichen und auf die Organisation des 3. Sozialforum in Deutschland hinarbeiten!



Hier eine Auswahl von Presseberichten zum 2. Sozialforum in Deutschland.

  • Bericht der "Lausitzer Rundschau" vom 22. Oktober >lesen<

  • Die "Junge Welt" schrieb in ihrer Ausgabe vom 22. Oktober >lesen<

  • In einem anderen Artikel der "JW" vom 22. Oktober heißt es >lesen<

  • Die "taz" berichtet am 22. Oktober >lesen<

  • "JW"- Interview mit Marion Scheier, Vorsitzende der DGB-Region Südbrandenburg / Lausitz >lesen<

  • Novemberausgabe der "Sozialistischen Zeitung": "Ein halbes Jahr Vorbereitung ist zu wenig" von Angela Klein >lesen<



Weitere Texte mit Informationen und Ergebnissen.

> Was ist ein Sozialforum? <

>Zwei Erklärungen der Abschlussversammlung der sozialen Bewegungen. <

> Vorschläge für Aktionen in 2008 <

> Aufruf zum Europäischen Sozialforum 2008 in Malmö <

Weitere Berichte sind auch auf den Seiten der Städte Finsterwalde, Storkow und Trebbin zu finden.



Einige Fotos:




Diskussionsrunde zur Vernetzung der "Sozialen Bewegungen".



Demo der SFiD-Teilnehmer am Samstag durch Cottbus.



Auf der Abschlusskundgebung der Demo an der Stsdthalle.

Weitere Berichte und Infos folgen.
Verfasst von Frank am Sonntag, 21. Oktober 2007 (464 Aufrufe)
  Diesen Beitrag weiterempfehlen  Druckerfreundliche Ansicht

<   123456789101112131415   >


Neueste Artikel

Besucherzähler

Besucherzähler - Zähler
Zugriffe seit Oktober 2007

Online

Aktuell 2 Gäste und 0 registrierte Benutzer online.

Anmeldung

 

 
 
Besucherzähler - Zähler