Test 2

Erfolgloser Banker streicht hohe Abfindungen ein. Nun hat sich Stefan Jentzsch, Ex-Chef von Dresdner Kleinwort, mit einem erklecklichen Betrag in den Ruhestand verabschiedet. Angeblich bekommt der frühere Leiter der Investment-Tochter der Dresdner Bank zum Abschied acht Millionen Euro. Er ist ja nur einer von vielen hochgejubelten so genannten Leistungsträgern. An seinem Beispiel werden die <b>Widersprüche zwischen Kapital und Arbeit</b> sehr deutlich. Denn der feine Herr Jentzsch hat ja seine Belohnung verdient, er hat f?r die Besitzer der Bank im Laufe seines Lebens ordentliche Renditen erzielt und ihren Besitz gemehrt. <b>Und nur darauf kommt es im Kapitalismus an.</b> Diejenigen die durch ihrer H?nde Arbeit diese Renditen erst erm?glichten, werden nun, als "Steuerzahler" anonymisiert, erneut f?r die Pension und Abfindung des Herrn Jentzsch zur Kasse gebeten und m?ssen obendrein auch noch dankbar sein.<br /><br /><img src="images/jueterbog/AA-Logo.jpg" align="left" hspace="5" vspace="5" alt="AA-Logo">Denn als "Steuerzahler" ist man ja auch ein sehr ambivalentes Wesen. Einerseits darf man sich "<b>stolz</b>" f?hlen weil man ein <b>Hungerlohn-Arbeitsverh?ltnis</b> zugewiesen bekommen hat, andererseits muss man ein Leben <b>unter dem Existenzminimum</b> (351,- Euro) f?hren und es ja nicht wagen nach mehr zu verlangen, schliesslich ist man selbst Schuld an seiner Situation (Hartz IV l?sst gr??en!). Dem "<b>Steuerzahler</b>" scheinen die Zusammenh?nge noch nicht so ganz klar zu sein, anders kann man sich sein "<b>Stiefeltreten</b>" nach den "<b>Hartz-IV-Empf?ngern</b>", obwohl er wissen m?sste das auch <b>er</b> ganz schnell "<b>dazugeh?ren</b>" kann, nicht erkl?ren.<br /><br />Nur der feine Herr Jentzsch, der mit daf?r gesorgt hat das die Verh?ltnisse so sind <b>wie sie sind</b>, wird belohnt.<br /><b>Das ist eben "Soziale Marktwirtschaft"</b>, wie sie uns von unserer parlamentarischen Elite seit Jahren vorgegaukelt wird.<hr /><br /><dd> <a href="http://www.n-tv.de/605667.html" target="_blank">n-tv <b>jubelte</b> am 24. November 2005</a>:<br />"<b>Ein Gl?cksfall</b>"<br /><i><b>Mit der Einstellung von Investmentbanker Stefan Jentzsch hat die Dresdner Bank nach Einsch?tzung von vielen in der Branche das gro?e Los gezogen. "Das ist ein Riesengewinn f?r die Dresdner Bank und vor allem f?r ihre Mutter Allianz", sagte ein Branchenexperte am Donnerstag.</b></i></dd><br />Zur Erinnerung: Die ?<b>Dresdner Kleinwort</b>? ist/war die Investmentsparte der Dresdner Bank und hauptverantwortlich f?r die horrenden Schulden der Dresdner, die nach der Fusion mit der Commerzbank nun beide Banken existenzbedrohend belasten.<br /><br />Der ehrenwerte Herr Jentzsch sitzt noch im Aufsichtsrat bei Premiere (<b>fast pleite!</b>) und von Infineon (<b>auch fast pleite!</b>). Und vorher war er bei der HypoVereinsbank und davor bei Goldman Sachs (<b>Ganz Pleite!</b>).<hr /><b>Soviel zu den "wohlverdienten Leistungen" des Herrn Jentzsch.</b><br />Pleiten s?umen seinen Weg!